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21.04.2013
Oberlandesgericht Frankfurt am Main bestätigt Zurückweisung eines Vaterschaftsfeststellungsantrags gegen Sänger Udo Jürgens
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat die Beschwerde einer Frau aus Hessen zurückgewiesen, mit der diese in zweiter Instanz die Feststellung begehrt hat, dass der Antragsgegner - der bekannte Komponist und Sänger Udo Jürgens - ihr Vater sei. Das Oberlandesgericht bestätigte damit die vorausgegangene Entscheidung des Amtsgerichts.
Die 42-jährige Frau hatte behauptet, der Sänger sei ihr Vater, was sich jedoch durch ein von dem Amtsgericht eingeholtes rechtsmedizinisches Abstammungsgutachten nicht bestätigte und zur Zurückweisung ihres Antrags führte.
Ihre Beschwerde stützte die Antragstellerin u.a. darauf, dass das Abstammungsgutachten nicht ordnungsgemäß erstellt worden sei, insbesondere bestreitet sie, dass das untersuchte Genmaterial überhaupt von dem Sänger stammt.

Durchgreifende Mängel konnte das Oberlandesgericht jedoch weder in Bezug auf die Entnahme von Genmaterial bei dem Sänger noch bei der Auswertung des Materials feststellen. Hieran ändere auch ein von der Antragstellerin selbst in Auftrag gegebenes Gutachten über eine Vaterschaftsfeststellung nichts, da die Herkunft des in diesem Privatgutachten untersuchten Genmaterials völlig unklar sei.
Aktenzeichen: 6 UF 128/12
Quelle: Oberlandesgericht Frankfurt am Main - PM vom 18.04.2013
Quelldatum: 18.04.2013
Quelllink: http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/

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