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11.05.2014
Ehebedingter Nachteil bei betriebsbedingtem Verlust des Arbeitsplatzes
Bei einem betriebsbedingten und damit nicht ehebedingten Verlust des Arbeitsplatzes kann sich ein ehebedingter Nachteil auch daraus ergeben, dass sich der unterhaltsberechtigte Ehegatte mit Rücksicht auf die Ehe und die übernommene oder fortgeführte Rollenverteilung zunächst nur in einem eingeschränkten Radius und später gar nicht mehr um eine seiner beruflichen Qualifikation und Fähigkeiten entsprechenden Stelle bewirbt. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Auch in einem solchen Fall habe der Unterhaltsberechtigte im Rahmen seiner sekundären Darlegungslast die Behauptung, es seien keine ehebedingten Nachteile entstanden, substantiiert zu bestreiten und seinerseits darzulegen, welche konkreten ehebedingten Nachteile entstanden sind. Erst wenn das Vorbringen des Unterhaltsberechtigten diesen Anforderungen genügt, müssen die vorgetragenen ehebedingten Nachteile vom Unterhaltspflichtigen widerlegt werden, so der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung.
Aktenzeichen: XII ZB 214/13
Quelle: Bundesgerichtshof
Quelldatum: 26.03.2014
Quelllink: http://www.bundesgerichtshof.de/

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