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24.05.2009
Bundesgerichtshof bestätigt Urteil wegen Vergewaltigung von zwei kleinen Mädchen
Das Landgericht Dresden verurteilte den Angeklagten u. a. wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit besonders schwerer Vergewaltigung in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 11 Jahren; darüber hinaus verurteilte es den Angeklagten, dem durch die erste Tat verletzten Mädchen ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 € zu zahlen und stellte seine Pflicht zum Ersatz der aus der Tat entstehenden künftigen materiellen und immateriellen Schäden fest. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof nunmehr bestätigt.
Am 6. September 2005 überfiel der nicht vorbestrafte Angeklagte in einer Wohnstraße in Dresden-Hellerau eine Neunjährige, zerrte sie in sein Auto, verschleppte sie in einen Wald und vergewaltigte sie. Vier Monate später, am 10. Januar 2006, überwältigte er eine damals Elfjährige in Coswig (Sachsen), fuhr mit ihr ebenfalls in einen Wald und missbrauchte sie. Nach den Taten brachte er die Kinder wieder nach Dresden bzw. Coswig zurück und ließ sie frei. Das erste Opfer erlitt aufgrund der Tat schwere Verletzungen.

Der Angeklagte, der nach den Taten zunächst unauffällig weiterhin in Dresden lebte, wurde im Sommer 2008 durch ein DNA-Massenscreening als Täter ermittelt.
Aktenzeichen: 5 StR 131/09
Quelle: Bundesgerichtshof - PM 105/2009 vom 13.5.2009
Quelldatum: 06.05.2009
Quelllink: http://www.bundesgerichtshof.de

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