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19.12.2009
Bundesgerichtshof bestätigt Urteil wegen Mordes an Ehefrau in Braunschweig
Das Landgericht Braunschweig hat den angeklagten Ehemann, dem die Tötung seiner Ehefrau aus Rache vorgeworfen wird, u. a. wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat diese Entscheidung bestätigt.
Aus Rache für ihre Trennung von ihm tötete der angeklagte Ehemann im Januar 2008 seine Ehefrau, indem er sie erstickte. Über den Balkon war er nachts in ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Braunschweig eingedrungen, hatte sie unter Drohung mit einem Messer veranlasst, sich fesseln zu lassen, sie gewürgt und ihr schließlich Mund und Nase mit Klebeband verklebt. Zur Beseitigung der Tatspuren schüttete er Brennpaste über die Leiche und zündete sie an.

Das Landgericht Braunschweig hat die besondere Schwere der Schuld festgestellt, so dass die Mindestverbüßungsdauer von 15 Jahren zu überschreiten sein wird.
Aktenzeichen: 5 StR 380/09
Quelle: Bundesgerichtshof – PM Nr. 239/2009 vom 14.11.2009
Quelldatum: 11.11.2009
Quelllink: http://www.bundesgerichtshof.de

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