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09.09.2012
Neue EU-Vorschriften erleichtern die Abwicklung von Erbfällen
Die Europäische Union (EU) vereinfacht die Abwicklung von Erbschaften über Ländergrenzen hinweg. Sie erleichtert den Bürgern so den Umgang mit Testamenten und Nachlässen mit Bezug zu anderen EU-Mitgliedstaaten. Die neuen EU-Erbrechtsregeln sind im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden und müssen nun von den EU-Staaten innerhalb von drei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.
Welches Gericht bei einem Erbfall in der EU zuständig ist und welches Recht maßgebend ist, wird nach dem Ort des gewöhnlichen Aufenthalts des Erblassers entschieden. Außerdem sehen die neuen Vorschriften ein Europäisches Nachlasszeugnis vor, mit dem Erben und Nachlassverwalter überall in der EU ohne weitere Formalitäten ihre Rechtsstellung nachweisen können. Das bedeutet vor allem schnellere und kostengünstigere Verfahren.

Die Erbrechtsverordnung bietet Rechtssicherheit für rund 450.000 Familien, die jedes Jahr in der EU mit einem internationalen Erbfall konfrontiert sind. In der EU leben 12,3 Millionen EU-Bürger in einem anderen EU-Mitgliedstaat.
Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 26.07.2012
Quelldatum: 26.07.2012
Quelllink: http://ec.europa.eu/deutschland/

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