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10.03.2013
Neuer Termin im Streit um das Erbe von Jörg Immendorff
Das Landgericht Düsseldorf hat in der Streitigkeit des nichtehelichen Sohnes gegen die Witwe des verstorbenen Künstlers Jörg Immendorff die mündliche Verhandlung wiedereröffnet und einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung bestimmt.
Damit ist es dem Antrag der beklagten Witwe nicht nachgekommen, ein klageabweisendes
Prozessurteil zu erlassen. Nach Auffassung der Düsseldorfer Richter könne offenbleiben, ob der Rechtsanwalt des klagenden Sohnes zur Übernahme des Mandats berechtigt war. Dies würde jedenfalls nicht die Wirksamkeit der dem Rechtsanwalt erteilten Prozessvollmacht
und der von ihm namens der Partei vorgenommenen Prozesshandlungen berühren.

Der Kläger, nichtehelicher Sohn des verstorbenen Künstlers Jörg Immendorff, begehrt von der Witwe des Künstlers Auszahlung seines Pflichtteils. Nachdem die beklagte Witwe Auskunft über den Bestand des Nachlasses erteilt hat, streiten die Parteien nunmehr über die Bewertung des Nachlasses. Die beklagte Witwe hatte im letzten Verhandlungstermin beantragt, die Klage als unzulässig abzuweisen. Sie hat gerügt, dass der Anwalt des klagenden Erben gegen standesrechtliche Vorschriften verstoßen habe, weil er auch in einem anderen Rechtsstreit aufgetreten sei und dort Interessen verfolgt habe, die den Zielen seines jetzigen Mandanten, dem klagenden Sohn, zuwiderliefen.
Quelle: Landgericht Düsseldorf - PM 08/2013 vom 07.03.2013
Quelldatum: 18.06.2013
Quelllink: http://www.lg-duesseldorf.nrw.de/

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